Kontakt | Impressum | Member
Home > Information & Vorsorge > Online Vorsorge > Mammographie
Information & Vorsorge
Online Vorsorge
Information
Kampagnen
Sonne
Rauchen
Passivrauchen
Ernährung
Broschüren/Downloads
Beratung & Hilfe
Forschung & Förderung
Prominente & Helfer
Service
Kampagnen
Presse
Spenden & Finanzierung
Organisation
Kontakt
 
 
  Informationen zur Mammographie  
     
 

Die Mammographie ist das einzige Verfahren, mit dem Brustkrebs in einem Stadium erkannt werden kann, in dem er weder tastbar ist noch irgendwelche Symptome hervorruft. Sind die Veränderungen bereits tastbar, so lassen sich mit der Mammographie mit großer Treffsicherheit gutartige von bösartigen Tumoren unterscheiden. Nicht jeder Knoten, den Sie oder Ihr Arzt entdecken, muß bösartig sein. Meist handelt es sich um flüssigkeitsgefüllte Knoten (Zysten) oder Drüsengewebsknoten (Fibroadenome). Keinesfalls wird ein Knoten - wie es gelegentlich von Laien vermutet wird - erst durch eine Mammographie bösartig oder gar durch sie hervorgerufen.

Immer mehr Frauen bitten die Österreichische Krebshilfe um Empfehlungen für Radiologen bzw. Zentren, in denen eine Mammografie unter qualitätsgeprüften Standards vorgenommen wird. Die Österreichische Röntgengesellschaft hat nun - in Zusammenarbeit mit der Bundesfachgruppe Radiologie der Österreichischen Ärztekammer - ein Zertifikat entwickelt, welches den damit ausgezeichneten Stellen und Personen besonders qualitätsvolle, patientenorientierte und hochwertige Arbeit bescheinigt: das Qualitätszertifikat Mammadiagnostik.
Lesen Sie mehr dazu....

Wie finde ich einen Radiologen mit einem Qualitätszertifikat für Mammadiagnostik?
Absicherung der Diagnose
Wann sollte die Mammographie durchgeführt werden?
Ist die Mammographie gefährlich?
Fragen an die Ärztin/den Arzt
Ergebnis der Mammographie

 

 

SUCHE NACH EINEM RADIOLOGEN MIT QUALITÄTSZERTIFIKAT FÜR MAMMADIAGNOSTIK
Finden Sie hier Ihren Arzt

Ein kostenloser Service der Österreichischen Krebshilfe.

Sie können nach Ortsnamen oder nach Postleitzahlen suchen:
Suche nach Ort   
Suche nach Plz  
 
Für die Absicherung der Diagnose nach Tastbefund und Mammographie gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Untersuchung mittels Ultraschall. Sie ermöglicht die Erkennung von Zysten.
  • Untersuchung durch Milchgangfüllungen (Galaktrographie). Bei Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze werden röntgendichte Substanzen in die Milchgänge eingespritzt.
  • Vor allem bei Narbenveränderungen und bei drüsendichter Brust kann in Ergänzung zum Ultraschall die Magnetresonanztomographie (MRT) Untersuchung wichtige ergänzende Informationen liefern.

 

 

Wann sollte die Mammographie durchgeführt werden?

Die Mammographie kann jederzeit während des Monatszyklus durchgeführt werden. Die Erkennbarkeit ist während des gesamten Zyklus gleich, also unabhängig davon, ob vor oder nach der Menstruation untersucht wird. Allerdings ist die Schmerzempfindlichkeit bei der Mammographie vor der Regelblutung ausgeprägter als nach der Regelblutung. Bei Frauen im Wechsel sollte immer vor Beginn einer HET (Hormonersatztherapie) eine Mammographie durchgeführt werden.

 

 

Ist die Mammographie gefährlich?

  1. Gefährdung durch den Druck der Geräte: Nach vorangegangener ärztlicher/klinischer Untersuchung werden mittels eines speziellen Röntgenapparates meist drei Aufnahmen von jeder Brust angefertigt. Die Brust muss dabei im Aufnahmegeräte vorsichtig zusammengedrückt werden. Die meisten Frauen empfinden dabei Schmerzen, die durch den Druck der Maschine hervorgerufen werden und unvermeidbar sind. Dem Nachteil dieser kurzfristigen Missempfindung steht die Chance, einen Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen, gegenüber. Zwar ist die Kompression der Brust für den Erhalt gut beurteilbarer Röntgenbilder unumgänglich, die Befürchtung, dass dadurch ein Tumor ausgelöst werden kann, ist aber völlig unzutreffend.
  2. Gefährdung durch die Strahlendosis: Die technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat zu einer beträchtlichen Reduzierung der für die Aufname notwendigen Strahlendosis geführt, wodurch das Risiko Brustkrebs zu verursachen, unmessbar klein geworden ist. Die Röntgenstrahlen, die in der Mammographie zur Anwendung kommen, sind von besonders "weicher" Qualität, die ausschließlich in der Brust zur Wirkung kommen und das übrige Gewebe nicht belasten. Die modernen Geräte und Filme halten die Strahlenbelastung der Mammographie so gerind, dass sie mit dem Risiko eines Transatlantikfluges verglichen werden kann.

 

 

Fragen an die Ärztin oder den Arzt, die/der die Mammografie durchführen soll

Wie kann ich als Patientin feststellen, ob mein behandelnder Arzt auf dem neuesten Stand des Wissens ist? Wir alle wollen als Patientinnen oder Patienten nach dem modernsten Stand des Wissens mit den neuesten und besten Methoden behandelt werden. Hier einige Tipps, wie Sie diesem Wunsch näherkommen können.

Diese Fragen sollten Sie stellen:

Mammographie

  1. Wie viele Mammographien werden pro Jahr vom Radiologen durchgeführt und befundet?
  2. Enthält der Mammographiebefund einen Hinweis auf die BIRADS Kriterien?

Behandlung eines verdächtigen Befundes der Mammographie

  1. Wie oft im Jahr führt Ihr Arzt oder die Abteilung eine solche Abklärung oder Operation durch ?
  2. Besteht die Möglichkeit der präoperativen Lokalisation und Punktion der Veränderung in der Brust ?
  3. Kann während der Operation eine histologische Schnellschnittuntersuchung (Gefrierschnitt) und ein Röntgenbild (Präparatradiographie) des entfernten Gewebes durchgeführt werden ?
  4. Besteht die Möglichkeit der Wächterlymphknotenentfernung aus der Achselhöhle?
  5. Nimmt der Arzt oder die Abteilung aktiv an wissenschaftlichen klinischen Studien teil?

Sollten Sie aus welchen Gründen auch immer in Ihrer Entscheidung unsicher sein, holen Sie eine Zweitmeinung ein.

BIRADS Kriterien des radiologischen Befundes der Mammographie

  • BIRADS I: Mammographie ohne Auffälligkeiten normaler Befund
  • BIRADS II: gutartiger Befund
  • BIRADS III: Mit hoher Wahrscheinlichkeit gutartiger Befund Kontrolle in 6 Monaten (Risiko für Bösartigkeit 1- 2 %)
  • BIRADS IV: Verdächtige Veränderung, eine gewebliche Untersuchung ist indiziert (Punktion oder operative Entfernung)
  • BIRADS V: Hochgradiger Verdacht der Bösartigkeit eine Entfernung der Veränderung ist indiziert

 

 

Ergebnis der Mammographie

In 90 - 95 % aller Früherkennungsmammographien ergibt die Röntgenuntersuchung einen normalen Befund. Hier sollten Sie nach spätestens 2 Jahren eine neuerliche Mammographie durchführen lassen. Bei 5 - 10 % der Befunde wird eine weiterführende Abklärung entweder durch andere bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT empfohlen. In etwa 1-2 % wird nach der Mammographie eine histologische Abklärung empfohlen, die an einer Brustambulanz unbedingt durchgeführt werden muss. Dies bedeutet noch nicht, dass Sie tatsächlich Brustkrebs haben, denn etwa die Hälfte dieser Veränderungen stellt sich als gutartig heraus. Es ist wichtig zu wissen, dass eine Verzögerung der endgültigen Diagnose um einige Tage oder auch 2-3 Wochen durch Untersuchungen und Operationsreservierungen die Prognose der Erkrankung nicht negativ beeinflusst.

 

 
 
 
Online Vorsorge
Vorsorge Empfehlungen
Risikofaktoren
Genetische Faktoren
Brustkrebs
Eierstockkrebs
Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterkörperkrebs
Hautkrebs
Lungenkrebs
Darmkrebs
... bin ich in den besten Händen?
Impfung gegen HPV
Pille und Krebs?
Hormone und Krebs?
Komplementärmedizin?
Ernährung & Krebs