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Die Epidemiologie (griech . Lehre von dem was über
das Volk gekommen ist ) ist die Lehre von Häufigkeit
und Ursachen von Krankheiten in der Bevölkerung.
In der Onkologie befasst sich die Epidemiologie mit der Erfassung
der Krebshäufigkeit (Inzidenz) ,Krebssterblichkeit (Mortalität)
und besonders auch mit den Krebsursachen.
Prävalenz gibt Auskunft
über die Anzahl der Fälle einer bestimmten Krankheit
(chronisch oder wiederholt auftretend ) oder eines Zustandes zu
einem bestimmten Zeitpunkt, bezogen auf die Gesamtbevölkerung
Inzidenz (Neuerkrankungsziffer)
ist ein Maß für ein Neuauftreten von Tumoren in einer
bestimmten Bevölkerung (Neuerkrankungen die jährlich
gemeldet werden) während eines bestimmten Zeitraumes (meist
1 Jahr).
Morbidität (Erkrankungshäufigkeit)
ist ein Maß für die Häufigkeit von Krankheiten
in der Bevölkerung ohne Unterscheidung von Prävalenz
und Inzidenz
Mortalität (Sterblichkeit)
ist ein Maß für die Anzahl der Todesfälle an Krebserkrankungen
in einer bestimmten Bevölkerung während eines bestimmten
Zeitraumes (meist 1 Jahr).
Bei der deskriptiven (beschreibenden)
Epidemiologie werden Krankheitshäufigkeiten
in verschiedenen Bevölkerungen untersucht und Verbindungen
zu zB Umweltfaktoren, Lebens- und/oder Ernährungsgewohnheiten
herzustellen.
Analytische Epidemiologie geht
von einer Hypothese aus und versucht diese mit Hilfe von statistischen
Methoden zu bestätigen (Retrospektive bzw. prospektive Studien)
Gesunde mit und ohne Risikofaktoren werden prospektiv vergleichend
auf Krebsinzidenz untersucht.
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