Akute und chronische Gesundheitsschäden bei Erwachsenen
Passivrauchen verursacht Augenbrennen und -tränen, Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute und vermehrte Infektanfälligkeit. Neben Reizungen des Atemtraktes können Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Atemlosigkeit und Müdigkeit auftreten.
Die Lunge ist vom Passivrauch besonders betroffen. Die Einwirkung des unfreiwillig eingeatmeten Tabakrauchs kann die Lungenfunktion von Nichtrauchern selbst bei mäßiger körperlicher Belastung um bis zu 8 % einschränken.
Passivrauchen verursacht akute und chronische respiratorische Symptome wie Kurzatmigkeit, Auswurf, Husten, Atembeschwerden bei körperlicher Belastung und Bronchitis sowie erhöht bei Asthmakranken die Anfallsneigung.
Passivrauchen erhöht das Risiko für die Entstehung von Lungenkrebs (20 % – 30 %).
Aus der Lunge werden toxische Stoffe des Tabakrauchs in den Blutkreislauf aufgenommenen. Diese schädigen die Gefäßwände, führen zu deren Verdickung, verschlechtern die Zusammensetzung der Blutfette und beschleunigen die Verklumpung der Blutplättchen. Diese Veränderungen können bei chronischer Belastung zu Arteriosklerose, Angina Pectoris, koronare Herzerkrankungen und Schlaganfällen sowie zu Herzinfarkten führen. |