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Behandlung
Operation
Im Mittelpunkt der Behandlung steht die möglichst vollständige
Entfernung des bösartigen Tumorgewebes. Dazu werden meist
beide Eierstöcke, die Gebärmutter, das Bauchnetz und
die Lymphknoten entfernt. Mitunter ist es auch notwendig, Teile
des Darmes oder der Blase zu entfernen. Trotz ausgedehnter Operationen
gelingt es bei etwa einem Drittel aller Patientinnen nicht, den
Tumor vollständig zu entfernen. In diesen Fällen wird
nach einer zytostatischen Behandlung durch 3 Zyklen eine weitere
Operation durchgeführt, bei der dann die noch verbliebenen
Tumorreste endgültig entfernt werden sollen. In seltenen
ausgewählten Fällen, vor allem bei jungen Frauen mit
Kinderwunsch, kann auch eine weniger radikale Operation ausreichend
sein. Doch die Sicherheit für die betroffene Frau steht immer
im Vordergrund der Operationsplanung.
Medikamentöse Therapie
Bis auf wenige Ausnahmen werden heute alle Stadien der Eierstockkrebserkrankung
mit einer zytostatischen Therapie nachbehandelt. Durch Infusionstherapien
in 3-wöchentlichen Abständen gelingt es oft, noch verbliebene
Tumorreste wegzubehandeln. Die Chemotherapie wird meist für
6 Zyklen durchgeführt. Es stehen mehrere moderne Substanzen
mit hoher Wirksamkeit zur Verfügung. Die Hormontherapie spielt
beim Eierstockkrebs nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Strahlentherapie
Die Strahlentherapie wird heute beim Eierstockkrebs nur in wenigen
Situationen eingesetzt. Vor allem zur lokalen Bestrahlung von
Rezidiven und zur Vermeidung von Blutungen kommt die Strahlentherapie
zum Einsatz.
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