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Behandlung
Vorstufen (CIN I-III)
Die Vorstufen der Gebärmutterkrebserkrankung werden in aller
Regel durch die Krebsabstrichuntersuchung entdeckt. Durch eine
kleine Operation, bei der diese Vorstufenveränderungen operativ
entfernt werden (Konisation oder LLETZ), können die Vorstufen
einfach behandelt und auch in 100 % geheilt werden. Die Frau kann
nach einer solchen Operation natürlich weiter Kinder bekommen.
In aller Regel dauert es 2 - 10 Jahre, bis aus einer Vorstufenerkrankung
eine richtige Gebärmutterhalskrebserkrankung entstehen konnte.
Operation
Vor allem das frühe Stadium der Gebärmutterhalskrebserkrankung
wird durch eine Operation mit Entfernung der Gebärmutter
und des angrenzenden Beckenbindegewebes sowie der Lymphknoten
behandelt. Auch hier sind die Heilungsaussichten oft noch sehr
gut, doch sind die Belastungen ungleich größer als
bei den kleinen operativen Eingriffen zur Behandlung der Vorstufen.
Strahlentherapie
Der Gebärmutterhalskrebs kann auch durch die ausschließliche
Bestrahlung geheilt werden. Insbesondere größere Tumore,
auch wenn sie bereits auf angrenzendes Gewebe übergegriffen
haben, können durch die Bestrahlung geheilt werden. In letzter
Zeit kombiniert man häufig die Bestrahlung mit einer zytostatischen
Behandlung, da man dadurch die Wirksamkeit der Strahlentherapie
noch weiter verbessern konnte.
Medikamentöse Behandlung
Die alleinige medikamentöse Behandlung mit zytostatischen
Medikamenten spielt nur eine untergeordnete Rolle in der Behandlung
des Gebärmutterhalskrebses. In letzter Zeit wird jedoch die
Chemotherapie mit der Bestrahlung zur sogenannten Chemo- Strahlentherapie
erfolgreich kombiniert.
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