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Wenn Sie sich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen, müssen Sie wissen, dass im Falle positiver Befunde (Befunde mit Bedeutung für Ihre Gesundheit) daraus diagnostische und eventuell therapeutische Eingriffe folgen können, um die Ursache dieser Befunde abzuklären. Dies ist deshalb so wichtig, weil nicht jede Erhöhung des PSA-Wertes gleichbedeutend ist mit der Diagnose Prostatakrebs. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die den PSA-Wert falsch positiv erscheinen lassen. Vor der Blutabnahme müssen daher folgende Punkte beachtet werden:

  1. Lebensalter
  2. Keine sexuellen Aktivitäten und Radfahren in den letzten 3 Tagen
  3. Keine instrumentellen Eingriffe in der Harnröhre (Katheder, Zystoskopie etc.) 1 Woche zuvor
  4. Keine Operationen an Blase und Prostata innerhalb der letzten 6 Wochen
  5. Keine regelmäßige Einnahme von hohen Mengen Vitamin C (>1g pro Tag), Magnesium, Calcium, Selen

Ergebnis:
Bei positiven Befunden (erhöhtes PSA und/oder verdächtiger Tastbefund der Prostata) suchen Sie umgehend den Urologen Ihres Vertrauens auf, um mit ihm die weitere Vorgangsweise zu besprechen.
Bei negativem Resultat gilt die Empfehlung der regelmäßigen Untersuchung 1x pro Jahr bei Ihrem Facharzt

 

 
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