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Wenn Sie sich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen, müssen
Sie wissen, dass im Falle positiver Befunde (Befunde mit Bedeutung
für Ihre Gesundheit) daraus diagnostische und eventuell therapeutische
Eingriffe folgen können, um die Ursache dieser Befunde abzuklären.
Dies ist deshalb so wichtig, weil nicht jede Erhöhung des
PSA-Wertes gleichbedeutend ist mit der Diagnose Prostatakrebs.
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die den PSA-Wert falsch positiv
erscheinen lassen. Vor der Blutabnahme müssen daher folgende
Punkte beachtet werden:
- Lebensalter
- Keine sexuellen Aktivitäten und Radfahren in den letzten
3 Tagen
- Keine instrumentellen Eingriffe in der Harnröhre (Katheder,
Zystoskopie etc.) 1 Woche zuvor
- Keine Operationen an Blase und Prostata innerhalb der letzten
6 Wochen
- Keine regelmäßige Einnahme von hohen Mengen Vitamin
C (>1g pro Tag), Magnesium, Calcium, Selen
Ergebnis:
Bei positiven Befunden (erhöhtes PSA und/oder verdächtiger
Tastbefund der Prostata) suchen Sie umgehend den Urologen Ihres
Vertrauens auf, um mit ihm die weitere Vorgangsweise zu besprechen.
Bei negativem Resultat gilt die Empfehlung der regelmäßigen
Untersuchung 1x pro Jahr bei Ihrem Facharzt
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