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Hautkrebs

An Hautkrebs kann jeder erkranken – trotzdem gibt es Menschen, die ein höheres Risiko haben. Vor allem Personen, die von Natur aus blass, sehr blond oder rothaarig sind, viele Sommersprossen oder andere Pigmentmale haben, zählen zu der Risikogruppe.
Erhöhtes Hautkrebs-Risiko bei:

  • Menschen mit heller Haut, heller Augenfarbe, rotblondem Haar und Neigung zu Sonnenbrand

  • Menschen, die kurzdauernder, aber sehr häufiger und intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind (Urlaub in südlichen Ländern, Stadtmenschen) Auch Kinder sind gefährdet.

  • Personen mit sehr vielen (und ungewöhnlichen) Muttermalen

  • Personen mit Melanomerkrankungen in der Familie

 

 

Lungenkrebs

Im Jahre 2000 sind in Österreich 3,269 Personen an Žbösartigen Neubildungen der Luftröhre, Bronchien und Lunge„ verstorben. Die Mortalität bei der weiblichen Bevölkerung lag bei 23,6 Fällen/100,000 und bei 58 Fällen/100,000 bei der männlichen Bevölkerung. Damit ist das Bronchuscarcinom nach wie vor mit Abstand die häufigste, tödliche Krebserkrankung beim Mann, und die zweithäufigste, tödliche Krebserkrankung bei der Frau.

Da das Bronchuskarzinom eine stark mit dem Tabakkonsum assoziiert ist, stellt die Reduktion der Prävalenz des Tabakkonsums die wichtigste präventive Maßnahme dar.Aber auch bei Rauchern ist die Beratung mit dem Ziel der Entwöhnung innerhalb einer Krankheitsvorsorge derzeit der einzig sinnvolle Weg zur Senkung der Inzidenz und damit letztlich der Mortalität.

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Darmkrebs

Wie Darmkrebs entsteht, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. In den letzten Jahren haben Forscher jedoch wichtige Erkenntnisse gewonnen:

  • Die Ernährungsweise kann Einfluss auf die Entstehung von Darmkrebs haben. Eine ballaststoffarme, fleisch- und fettreiche Kost erhöht das Risiko, weil die Verweildauer der Nahrung im Darm länger ist als bei faserreicher und fettarmer Kost. Schadstoffe verweilen länger im Darm und begünstigen die Entstehung von Krebs.
  • Es besteht eine gewisse erbliche Veranlagung. Das Risiko ist erhöht, wenn in Ihrer Familie bereits Darmkrebs aufgetreten ist. Diese Veranlagung kann, aber muss nicht vererbt werden.
  • Wenn Sie wegen anderer Krebsarten (z.B. Brust- oder Eierstockkrebs) behandelt wurden.
  • Die Vorstufe von Darmkrebs ist bei den meisten Menschen ein häufiger Darmpolyp, das Adenom. Über 90 % aller Darmkrebse entstehen durch Entartung dieser Polypen. Die wirksamste Vermeidung von Darmkrebs ist also die Entfernung von Darmpolypen. Doch nicht alle Polypen entarten wirklich. Darmpolypen entstehen durch überschießende Zellteilung in der Darmschleimhaut. Ihre Entstehung wird einerseits durch eine familiäre Veranlagung begünstigt. Andererseits können Giftstoffe in der Nahrung sein, die die genetische Zellinformation verwirren und stören. Es entsteht eine krankhafte Zellvermehrung, der gutartige Polyp. Wenn Zellen in den Polypen unkontrolliert zu wachsen beginnen, bzw. körpereigene Reparaturmechanismen diese Störung nicht mehr beheben können, entsteht eine bösartige Geschwulst, ein Darmkrebs. Sinnlos ist, im Falle einer Darmkrebserkrankung von Schuld zu sprechen oder ein bestimmtes falsches Verhalten als alleinige Ursache anzusehen. Sinnvoll ist es, sich aktiv gegen eine fortschreitende Erkrankung zu schützen, denn die Chance auf sichere Heilung liegt in der Früherkennung. Risikofaktoren führen nicht zwangsläufig zur Krebserkrankung. Gefährlich ist es, die Augen zu verschließen. Bewusste Risikopatienten lassen sich regelmäßig von ihrem Arzt untersuchen.

 

 
 
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