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Generell und prinzipiell mache ich keine Werbung, weder
für Sozialprodukte noch für politische Parteien.
Wenn ich jetzt für die KREBSHILFE eine Ausnahme gemacht habe,
so tue ich dies, weil ich mich gerne und voller Überzeugung
für diese leider so unendlich wichtige Aktion zur Verfügung
stelle. Ich sage bewusst leider, denn leider wächst die Anzahl
der an Krebs erkrankten Menschen besorgniserregend schnell, und
trotzdem nützen die Menschen die Möglichkeit zur Vermeidung
von Leid und Schmerz nicht zur Genüge.
Wir wissen zwar alle, dass das frühe Erkennen dieser tückischen
Krankheit nicht nur das effizienteste, sondern auch das einzige
Mittel ist, diese erfolgreich zu bekämpfen, doch trotzdem
tun wir es nicht.
Wenn ich durch die Ausnützung meines persönlichen Bekanntheitsgrades
und bedingt durch die Funktion, die ich in der Wiener Staatsoper
seit vielen Jahren ausübe, dazu beigetragen habe, dass sich
nur einige meiner Mitmenschen gegen diese Krankheit voruntersuchen
lassen, hat sich mein Einsatz schon gelohnt.
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