Das weltweite Symbol für „Brustkrebs“ ist das „Pink Ribbon“ – die rosa Schleife. Das „Pink Ribbon“ ist aber mehr als „nur“ eine rosa Schleife: Es ist das internationale Zeichen der Solidarität mit Brustkrebspatientinnen und Ausdruck der Hoffnung auf Heilung.
Die Geschichte des „Ribbons“ begann im Jahre 1979 in den USA, als die Ehefrau eines im Iran entführten Amerikaners eine gelbe Schleife als Zeichen ihrer Trauer und Sorge an dem Baum vor ihrem Haus befestigte. Sie bezog sich damit auf den Text des Liedes „Tie a Yellow Ribbon Round the Ole Oak Tree.“ Als Zeichen der Solidarität nahmen auch Freunde und Nachbarn an dieser Aktion teil. Aus der „gelben“ Schleife wurde dann in den 80-er Jahren das „Red Ribbon“ – als Zeichen für die Solidarität mit HIV(Aids)-Erkrankten – und fand weltweite Verbreitung.
Die Idee für eine „rosa Schleife“ hatte 1992 Evelyn Lauder, die Schwiegertochter der Gründerin des Kosmetikunternehmens Estée Lauder. Seit nunmehr 15 Jahren setzt Estée Lauder jeden Oktober (Brustkrebsmonat) öffentlichkeitswirksame Zeichen, um weltweit auf die Wichtigkeit von Brustkrebsvorsorge und Früherkennung hinzuweisen und appelliert an die Frauen, sich mit Brustkrebspatientinnen auf der ganzen Welt solidarisch zu erklären.
Diesem Aufruf folgen seither Millionen von Frauen – aber auch immer mehr Unternehmen – die Produkte dem „Pink Ribbon“ und damit der Brustkrebshilfe widmen. Für die Österreichische Krebshilfe ist „Pink Ribbon“ zu einem fixen Bestandteil der Informationsarbeit geworden, aber auch zu einer wichtigen Spendenaktion. In den 34 Krebshilfe-Beratungsstellen in ganz Österreich finden jährlich rund 30.000 Menschen Rat und Hilfe, 90 % davon Frauen. Alle Spendeneinnahmen aus der Pink Ribbon Aktion werden ausschließlich für die Betreuung von Brustkrebspatientinnen und für den Soforthilfefonds verwendet.
>>Pink Ribbon 2007
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