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Der hohe Stellenwert der Pathologie als einer zentralen Schlüsselstelle
in der Diagnose von Krebserkrankungen wird in der breiten Öffentlichkeit
leider nach wie vor kaum wahrgenommen. Und dennoch sind es gerade
die Pathologen, die mit einer klaren Diagnose die notwendige Ausgangsbasis
für eine maßgeschneiderte Therapie im Kampf gegen bösartige
Tumorerkrankungen erstellen.
Als Facharzt für Pathologie bin ich daher täglich mit
der Diagnose "Krebs" konfrontiert. Dass die Arbeit eines
Pathologen in erster Linie durch den Umgang mit lebenden Menschen
geprägt ist, kann für den medizinischen Laien nicht
oft genug betont werden, der unserem Berufsbild leider oft ausschließlich
die Obduktion zurechnet.
Meinen Wunsch, den Kampf gegen den Krebs auch auf anderer Ebene
aufzunehmen, konnte ich erstmals 1992 in die Tat umsetzen, als
ich in der Funktion eines Vizepräsidenten (seit 1997: Präsident)
bei der Restrukturierung der "Steirischen Krebsgesellschaft"
zur nunmehr "Österr. Krebshilfe Steiermark" tätig
sein durfte.
Parallel dazu hatte ich auch die Gelegenheit für überregionales
Engagement im Rahmen des Bundesdachverbands der Österreichischen
Krebshilfe (1996-97: Vizepräsident; 1994-97: Sekretär-Stellvertreter;
1997-2000: Vermögensverwalter; seit 2000: Sekretär).
Die ehrenamtliche Arbeit im Rahmen der Österreichischen
Krebshilfe ob regional oder österreichweit
ist für mich mittlerweile zu einem integralen Bestandteil
meines Selbstverständnisses als Arzt geworden. Ich bin stolz,
Teil eines engagierten Teams sein zu dürfen. Aus Liebe zum
Leben.
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