|
Die ÖGPO,
Österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie, wurde
im Jahr 1983 von einer kleinen Gruppe engagierter ÄrztInnen
und TherapeutInnen im Umfeld des Institutes für Medizinische
Psychologie der Universität Wien gegründet. Ausschlaggebend
für die Gründung war der Leitgedanke, psychosoziales
Elend von KrebspatientInnen zu lindern. Dieser Leitgedanke folgt
einem ganzheitlichen, psychosomatischen Ansatz und stellt den
Menschen als unmittelbar Betroffenen in den Mittelpunkt.
Die Arzt-Patienten-Kommunikation ist zweifelsohne das
zentrale Element ärztlichen Handelns, sie bestimmt maßgeblich
das Schicksal der Patientenkarriere und beeinflusst dadurch auch
den Verlauf jeder Erkrankung, so Dr. Günther Linemayr.
Die naturwissenschaftlich-technische Entwicklung der Medizin
hat die Qualität und Wertschätzung der Kommunikation
sukzessive in den Hintergrund treten lassen. Daher wird der medizinischen
Kommunikation in den letzten Jahren wieder ein erhöhter Stellenwert
zugemessen.
Deshalb plant die ÖGPO
und das Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft
der Universität Wien ein Kommunikationstraining für
onkologisch tätige ÄrztInnen in Österreich anzubieten.
Die Österreichische Krebshilfe wird dieses Projekt
aktiv unterstützen und die Fortbildungs- und Weiterbildungsseminare
der ÖGPO in dem Fort- und Weiterbildungsmedium krebs:hilfe
und den Veranstaltungskalender
sowie die Therapeutenliste
auf unserer homepage kommunizieren, so Doris Sommer,
Geschäftsführerin der ÖKH.
Wir begrüßen diese Initiative der ÖGPO
sehr, so Prof.
Sevelda, Präsident der ÖKH, und werden
nicht nur die Weiterbildungsseminare der ÖGPO für onkologisch
tätige Ärztinnen unterstützen sondern die Expertise
der ÖGPO auch für die Supervision und Weiterbildung
unserer BeraterInnen in den Beratungsstellen der ÖKH nutzen,
unterstreicht Sevelda.
In den Beratungsstellen
der Österreichischen Krebshilfe werden jährlich ca.
20.000 Erkrankte und deren Angehörige kostenlos und anonym
beraten.
|