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Als Chirurg und Primarius der Abteilung für Allgemein- und
Thoraxchirurgie am Landeskrankenhaus Feldkirch gehört es
seit Jahrzehnten zu meinen beruflichen Aufgaben, an Krebs erkrankte
PatientInnen zu behandeln und zu betreuen. Häufig ist die
radikale operative Entfernung des Tumors möglich, mitunter
kann aber das Leiden des Betroffenen nur mehr durch palliative
Maßnahmen gelindert werden.
Ich empfand es daher als eine große Ehre, dass man mich
vor knapp einem Jahrzehnt zum Präsidenten der Österreichischen
Krebshilfe Vorarlberg gewählt hat.
Die Konfrontation mit der Diagnose "Krebs" löst
bei den Betroffenen oftmals eine Krise mit Gefährdung der
eigenen Persönlichkeit aus, der die Kranken mitunter nicht
gewachsen sind. Sie benötigen neben der Behandlung intensive
menschliche Zuwendung in Form psychischer Unterstützung und
Begleitung. Die Spitäler sind damit aber durch die knappe
personelle Besetzung weitgehend überfordert.
Die Österreichische Krebshilfe versucht mit ihren Landesvereinen,
durch psychoonkologische Beratungsstellen die hier entstandene
Lücke in der Versorgung Krebsbetroffener zu schließen.
In meinem Berufsverständnis als chirurgischer Onkologe war
es für mich selbstverständlich, mich ehrenamtlich in
den Dienst dieser guten Sache zu stellen.
Den Krebs zu besiegen bedarf es wohl der Hilfe vieler!
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