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Statement:
"Eigentlich ist es ja eine Schande und laut dürfte man
es gar nicht sagen: Man ist eine aufgeklärte Frau. Eine,
die im Leben steht und Bescheid weiß. Leider aber nur theoretisch.
Man nimmt sich immer wieder vor, mehr für die eigene Gesundheit
zu tun. Ein bißchen gesünder essen, statt zwischendurch
den Fastfood-Burger einzuschieben. Zwei Stunden in der Woche Fitness
betreiben, um nicht ganz hinterm Computer zu versumpern. Draußen
scheint die Sonne und man könnte eigentlich die Sportschuhe
anziehen und loslaufen. Oder zumindest Walken, würde auch
schon reichen. Jetzt im Moment gehts grade schlecht, also morgen.
Oder übermorgen. Und überhaupt: Zuerst einmal das wirklich
Wichtige erledigen, und dann schauen wir einmal...
So, und dann sitzt man da und ließt in der Zeitung,
dass schon wieder irgendwo auf der Welt eine prominente Frau,
eigentlich noch jung in ihren Vierzigern, und noch als mitten
im Leben stehend präsent, gestorben ist. Krebs, heißt
es. Sie hat gekämpft heißt es, und den Kampf verloren.
Letzte Woche wieder eine ganze Seite in einer deutschen Zeitschrift,
die Besitzerin einer sehr bekannten Joghurt-Firma. 47 war sie,
glaube ich und am Foto sah sie wunderschön aus. Eine Frau,
von der man sich gut vorstellen kann, mit ihr befreundet zu sein.
Zwei Wochen vor ihrem Tod ist sie noch in einer Talk-Show gesessen
und hat über das Schicksal Krebs referiert. Und jetzt ging
es so schnell. Man ist - wie immer in solchen Fällen - persönlich
berührt. Betroffen. Denkt zwei, drei Minuten drüber
nach. Schrecklich sowas, in dem Alter. Schicksal Krebs. Schicksal?
Wir haben, als aufgeklärte Frauen, die Bescheid wissen,
doch unser Schicksal in der Hand. Wir jonglieren mit Terminen
und sollten - nein, nicht sollten: wir DÜRFEN NICHT auf die
wahrscheinlich wichtigsten Termine im Leben vergessen. Die E-Mail-Erinnerungs-Aktion
der österreichischen Krebshilfe ist der erste - und der wichtigste
Schritt - zu einer bewußten Gesundheitsvorsorge. Lassen
Sie sich per E-Mail an das wirklich Wichtige erinnern - an Sie
selbst und Ihren Termin beim Arzt. Und dann gehen Sie hin. Ich
tus auch. Und diesmal nicht nur theoretisch.
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