|
Statement:
"Ich war sehr bestürzt, als mir die Ergebnisse der Studie
bekannt wurden", so Dr.Susanne Riess Passer. "Wenn 67%
der Akademikerinnen, 55% der Maturantinnen und 52% der Frauen
mit Lehrabschluss nicht oder nur sehr unregelmäßig
ihre Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, dann besteht hier wirklich
dringender Informationsbedarf", so Riess-Passer. Auf die
wirklich wichtigen Dinge im Leben darf nicht vergessen werden:
nämlich auf die Gesundheit. Für mich war es selbstverständlich,
dass ich mich bei Aus Liebe zum Leben anmelde und so von dieser
wirklich wichtigen Initiative der Österreichischen Krebshilfe
profitieren kann.
Verleihung der Krebshilfemünze
an Frau VK Dr. Susanne Riess-Passer

Foto: v.l.n.r.: VK Dr. Susanne Riess-Passer,
Prim. Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda
foto-credit: WOMAN/Thomas Jantzen
Als wir im Frühjahr 2002 Frau VK Dr. Susanne Riess-Passer
baten, die neue Krebs-Vorsorgekampage für Frauen als Proponentin
zu unterstützen und dadurch eine Vorbildfunktion zu übernehmen,
sagte Frau VK Dr. Riess-Passer sofort zu.
Zu dem Zeitpunkt konnten wir nicht wissen, daß wir mit
einer Betroffenen sprechen. "Mir liegt dieses Thema persönlich
sehr am Herzen," so die VK in einem sehr persönlichen
Gespräch mit der Krebshilfe. "Vor Jahren wurde anläßlich
einer Basis-Mammographie ein Knoten in der Brust festgestellt,
damals war ich erst 35 Jahre alt, EU-Abgeordnete in Brüssel
und dachte nicht im Entferntesten an die Möglichkeit einer
Erkrankung. Der Knoten wurde operativ entfernt und war gutartig.
Ende 1999 - in der schwierigen Phase der Regierungsbildung - dann
wieder ein Knoten. Gott sei Dank wieder gutartig."
Gefragt, ob die Frau VK bereit wäre, über ihre eigene
Betroffenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen, und dadurch
anderen Frauen Mut zu machen und die Wichtigkeit der Früherkennung
aufzuzeigen, sagte Frau Dr. Riess-Passer nach kurzer Bedenkzeit
zu. Krebs ist leider immer noch ein Tabuthema, umso mutiger ist
es daher, als prominente Frau diesen Schritt zu wagen und öffentlich
über diese Erfahrung zu sprechen. Das sehr persönliche
Interview mit Euke Frank (woman 36/02) und mit Dr. Vera Russwurm
(VERA 5.9.2002) sorgte für eine Flut von Briefen an das Bundeskanzleramt,
die Redaktionen von woman und VERA und die Krebshilfe.
Dafür und für das Engagement als Proponentin der Vorsorgekampage
sagt die Österreichische Krebshilfe ein großes "Dankeschön".
Der Präsident der Österreichischen Krebshilfe überreichte
am 18.12.2002 als besondere Auszeichnung für Verdienste um
die Österreichische Krebshilfe die "Krebshilfe-Münze",
eine Sonderprägung der Münze Österreich mit dem
Konterfeit sj. Majestät des Kaisers. (Anm: die Österreichische
Krebshilfe wurde am 25.12.1910 unter dem persönlichen Protektorat
des Kaisers gegründet).
|