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Österreichische Krebshilfe fordert Nichtraucherschutz für alle

 
         
    Der Nichtraucherschutz eignet sich nicht für parteipolitische Streitfragen, sondern ist auf Basis der bekannten Fakten unter dem Gesichtspunkt einer gesundheitsfördernden Politik für Österreich zu sehen.
 
     
 

Die Österreichische Krebshilfe fordert daher seit vielen Jahren einen umfassenden Nichtraucherschutz ALLER Bürgerinnen und Bürger in Österreich, insbesondere der Jugend. Viele Länder in Europa und auf der Welt haben die Bedeutung des Nichtraucherschutzes bereits erkannt und entsprechende Maßnahmen gesetzlich getroffen. Auch in Österreich haben wir bereits Nichtraucherschutzmaßnahmen wie das generelle Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden oder in Flugzeugen.

Die Österreichische Krebshilfe unterstützt alle Maßnahmen, die zu einer Verbesserung des Nichtraucherschutzes führen. In diesem Sinne fordert und unterstützt die Österreichische Krebshilfe ein generelles Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben und Diskotheken als die einzige mögliche Maßnahme um

  • einen umfassenden Schutz der Nichtraucher zu gewährleisten
  • unsere Jugend bei ihren Freizeitaktivitäten vor dem schädlichen Einfluss des Mitrauchens zu schützen
  • Jugendliche davor zu bewahren, mit dem Rauchen zu beginnen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gastronomiebetrieben vor dem schädlichen Einfluss des Mitrauchens zu schützen
  • eine gerechte Lösung für ALLE Gastronomiebetriebe zu schaffen, die nicht zwischen „Kleinen und Großen“ unterschiedet
  • hohe Investitionen in Umbauten zu vermeiden, die bei schon heute absehbarer Entwicklung in einigen Jahren nutzlos geworden sein werden, wenn doch ein generelles Rauchverbot eingeführt wird.

 

Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda
Präsident der Österreichischen Krebshilfe