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Häufige Fragen zum Thema Krebs


Wie kann ich den Erkrankten am besten unterstützen?

Die richtige Verhaltensweise zu finden, ist für Angehörige oft sehr schwierig - es erfordert viel Einfühlungsvermögen, zumal Erkrankte völlig unterschiedlich auf die Krankheit reagieren. Persönliche Veranlagung, Charaktereigenschaften und die Krankheitssituation bestimmen das Verhalten rund um die Krankheit und variieren von Fall zu Fall. Ein Patentrezept für Freunde und Angehörige gibt es nicht. Die Österreichische Krebshilfe bietet in über 50 Beratungsstellen österreichweit kostenlos und auf Wunsch anonym Beratung und Hilfe auch für Angehörige von Erkrankten an

Die richtigen Worte zu finden, ist oft schwierig. Meist ist es eine Gratwanderung zwischen der Akzeptanz der Realität mit all ihren möglichen Konsequenzen und der Vermittlung von Hoffnung und Zuversicht.

Dennoch gibt es einige allgemeingültige Verhaltensweisen, die von den meisten Erkrankten als Untersützung empfunden werden:

  • sich Zeit nehmen für den Erkrankten,
  • Zuwendung geben und Anteilnahme zeigen,
  • sich nicht aus Furcht zurückziehen, man könne etwas falsch machen,
  • dem Erkrankten das Gefühl vermitteln, dass er nach wie vor als wichtiges Mitglied der Lebensgemeinschaft (Familie) angesehen und geschätzt wird,
  • dem Erkrankten das Gefühl der Selbstbestimmtheit erhalten,
  • keine übertriebene Überfürsorge an den Tag legen, solange Erkrankte gewisse Aufgaben selber erledigen können und möchten.

Zuneigung und Zuwendung, Anteilnahme und Respekt können ganz unterschiedlich zum Ausdruck gebracht werden: durch Gesten, Handlungen und Gespräche. Offene Gespräche bieten die besondere Chance, Belastendes wie auch Schönes miteinander zu teilen und dadurch eine stützende Nähe herzustellen.