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Bauer-Liebmann-Stipendium 2016

Das von der Österreichischen Krebshilfe ausgeschriebene Mag. Bauer-Liebmann-Stipendium wurde im November 2016 an Thomas Wolfgang Graier aus Graz vergeben. In seiner derzeitigen Forschungsarbeit befasst er sich mit einer schnellen und kostengünstigen Methode zur Analyse von Kopienzahlveränderungen bei Einzelzellen mittels Next-generation sequencing, welche als "Single-Cell modified Fast Aneuploidy Screening Test Sequencing System" (SC-mFAST-SeqS) bezeichnet wird. Diese Methode erlaubt es, eine Vielzahl von Zellen gleichzeitig auf chromosomenarmspezifische Veränderungen zu untersuchen und eine Aussage bezüglich der Heterogenität eines Tumors zu treffen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Therapie und Prognose jedes individuellen Patienten hat. Im Zuge dieser Arbeit wurden mit Hilfe eines Durchflusszytometers eine Isolationsmethode etabliert, mit der man unterschiedliche Zellpopulationen eines Tumors isoliert. Es wurden verschiedene Zelllinien mit SC-mFAST-SeqS analysiert, wobei das Hauptaugenmerk auf eine Brustkrebszellinie (SKBR3) gelegt wurde.

Herr Graier hat das mit 1.000 Euro dotierte Stipendium genutzt, um diese Ergebnisse bei dem "European Cancer Congress 2017" vom 27.-29.1.2017 in Amsterdam im Rahmen eines Posters zu präsentieren.