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Studie „Die Psychosoziale Betreuung und Evaluation der genetischen Beratung von Familien mit erblichem Brust- und Eierstockkrebs in Österreich"

Die Österreichische Krebshilfe förderte 2002 diese Studie mit einem Betrag von € 44.562.

Studienleitung: Univ.Prof. Dr. Teresa Wagner, Univ.Prof. Dr. Ernst Kubista für die Österreichische Arbeitsgruppe bei erblichem Brust- und Eierstockkrebs Klinische Abteilung für Spezielle Gynäkologie, AKH Wien.

Brustkrebs ist in Österreich die häufigste Krebserkrankung der Frau. In Mitteleuropa erkrankt etwa jede 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei etwa 5 bis maximal 10% sind angeborene, genetische Veränderungen die Ursache für den Brustkrebs. Dieser Brustkrebs tritt zumeist familiär gehäuft und in jungen Jahren auf. Zur Zeit sind zwei Gene bekannt, die für die Mehrzahl der genetisch bedingten Brustkrebsfälle verantwortlich sind: BRCA1 und BRCA2.

Seit Mitte der 90er-Jahre können sich Frauen und Männer aus betroffenen Familien auf Veränderungen in den Brustkrebsgenen untersuchen lassen. Jene Personen, die eine Mutation geerbt haben, tragen ein sehr hohes Risiko, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken, was eine enorme psychische Belastung darstellen kann. Aus diesem Grund sollte in dem Projekt ein psychosoziales Betreuungsprogramm entwickelt werden, das auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnitten ist und ihnen beim Umgang mit der „genetischen Bürde“ Unterstützung bietet.

Die Ziele des Projektes:

  • Entwicklung, Etablierung und Evaluation eines gezielten und fundierten psychologischen Betreuungskonzepts nach Aufklärung über den Mutationsträgerstatus in allen Beratungsstellen Österreichs
  • Evalution von psychosozialen Effekten der genetischen Beratung.