Krebshilfe-Logo

Hier spenden

Dr. Lorenz Höltl

"Univ. Prof. DDr. Karl Fellinger-Preis 1998" an Dr. Lorenz Höltl, Innsbruck "Immuntherapie mit dendritischen Zellen". Die Österreichische Krebshilfe zeichnet wieder einen jungen Wissenschaftler aus - im Sinne der Krebsforschung.

Diese mit 50.000 Schilling dotierte Auszeichnung wurde durch eine großzügige Spende des Doyen der österreichischen internen Medizin, Univ.Prof.DDr. Karl Fellinger ermöglicht und spornt Jahr für Jahr Jung-Wissenschaftler zu Höchstleistungen an. Wie sehr, das zeigt alleine schon die Anzahl der eingereichten Arbeiten! Im Startjahr mußte sich die hochrangig besetzte Jury zwischen 13 Einsendungen entscheiden, 1998 stellten sich bereits 16 durchwegs anerkennenswerte Projekte der kritischen Beurteilung.


Dr. Lorenz Höltl

Als Preisträger 1998 wurde schließlich - nach gewissenhafter Prüfung - Dr. Lorenz Höltl gekürt. Der 29jährige, seit 4 Jahren an der Urologischen Klinik in Innsbruck (Vorstand: Prof. Dr. Georg Bartsch) tätig, widmete sich dem Nierenkrebs. In einer seit zwei Jahren laufenden klinischen Studie untersuchte der engagierte Mediziner die Auswirkungen einer Behandlung mit dendritischen Zellen. Bisher wurden 20 Patienten mit metastasierten Nierenkarzinom in die Studie einbezogen. Bei der Mehrzahl der Patienten konnte ein Stop oder sogar Rückgang des Tumorwachstums erzielt werden.

"Wir werden daran natürlich noch intensiv weiterarbeiten. Dafür können wir den Betrag von öS 50.000 sehr gut benötigen", bedankt sich der Preisträger Dr. Höltl. Sein Erfolg ist Ihr Erfolg - denn jeder Forschungsfortschritt kommt letztlich der gesamten österreichischen Bevölkerung zugute!