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Als Preisträger 1998 wurde schließlich - nach gewissenhafter Prüfung - Dr. Lorenz Höltl gekürt. Der 29jährige, seit 4 Jahren an der Urologischen Klinik in Innsbruck (Vorstand: Prof. Dr. Georg Bartsch) tätig, widmete sich dem Nierenkrebs. In einer seit zwei Jahren laufenden klinischen Studie untersuchte der engagierte Mediziner die Auswirkungen einer Behandlung mit dendritischen Zellen. Bisher wurden 20 Patienten mit metastasierten Nierenkarzinom in die Studie einbezogen. Bei der Mehrzahl der Patienten konnte ein Stop oder sogar Rückgang des Tumorwachstums erzielt werden.

"Wir werden daran natürlich noch intensiv weiterarbeiten. Dafür können wir den Betrag von öS 50.000 sehr gut benötigen", bedankt sich der Preisträger Dr. Höltl. Sein Erfolg ist Ihr Erfolg - denn jeder Forschungsfortschritt kommt letztlich der gesamten österreichischen Bevölkerung zugute!