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Die in Salzburg geborene Riemer machte bereits vor einem Jahr auf sich aufmerksam, als sie zum zweiten Mal „sub auspiciis präsidentis“ promovierte, nun setzt sie ihren erfolgreichen Weg in der Forschung fort. Seit November 2005 ist sie Inhaberin einer eigens für sie eingerichteten Rektoratsstelle an der Wiener Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. Bereits zweimal erhielt sie den Förderungspreis der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung, 2005 bekam sie den Wolfgang-Denk-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. Den Fellinger-Preis erhält sie für ihre Arbeit „Vaccination with Cetuximab Mimotopes and Biological Properties of Induced Anti-Epidermal Growth Factor Receptor Antibodies”, die im Journal of the National Cancer Institute publiziert wurde. Die Arbeit behandelt die präklinische Entwicklung einer Impfung gegen das Tumorantigen EGFR. Es zeigte sich, dass epitopspezifische Immunisierung für eine aktive Anti-EGFR-Immuntherapie verwendet werden kann. Die in-vitro biologischen Eigenschaften der mimotopinduzierten Antikörper ähneln denen des monoklonalen Antikörpers Cetuximab.