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Aichberger, der aus Linz stammt und in Wien studierte, hat ebenfalls schon einiges vorzuweisen. Nach klinischen Auslandsaufenthalten in Indien und Nigeria beendete er zusätzlich zu seinem Medizinstudium auch ein Doktoratsstudium der medizinischen Wissenschaft (Dr.scient.med). Für seine Forschungstätigkeit wurde ihm bereits der Wilhelm Türk-Preis der Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie verliehen. Den Fellinger-Preis bekommt Aichberger für seine in “Cancer Research” publizierte Arbeit „Low-Level Expression of Proapoptotic Bcl-2-Interacting Mediator in Leucemic Cells in Patients with Chronic Myeloid Leukemia: Role of BCR/ABL, Characterization of Underlying Signaling Pathways, and Reexpression by Novel Pharmacologic Compounds”. Darin wird das Onkogen BCR/ABL als Bim-Supressor in CML-Zellen identifiziert; es wird nahegelegt, dass erstens die Reexpression von Bim durch neue Tyrosin-Kinase-Inhibitoren, zweitens die Proteasom-Inhibition oder drittens ein Abzielen auf die dem BCR/ABL nachgelagterten Signalwege attraktive therapeutische Annäherungen an imatinib-resistente CML sein könnten.