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Dr. Katharina Wippel-Slupetzky von der Abteilung Abteilung Immundermatologie und Infektiöse Hautkrankheiten der Medizinischen Universität Wien erhielt den Preis für ihre Arbeit „A papillomavirus-like particle (VLP) vaccine displaying HPV 16 L2 epitopes induces cross-neutralizing antibodies to HPV11“, die in Vaccine erschienen ist.

Bestimmte Typen von humanen Papillomviren (HPV) sind die Hauptverursacher des Zervixkarzinoms und anderer ano-genitaler Karzinome. Vor kurzem wurde ein Impfstoff zugelassen, welcher die Infektion mit hoch-Risiko Typen HPV16 und HPV18 verhindert, welche für 70% der Zervixkarzinome verantwortlich sind. Weitere 13 hoch-Risiko HPV Typen werden jedoch nicht erfassst. Ziel dieser Studie ist die Erweiterung des Wirkungsspektrums der Vakzine auf weitere HPV Typen. Ein kreuzneutralisierendes Epitop des HPV16 Nebenkapsidproteins L2 wurde in die Oberfläche von Papillomviruspartikeln (VLP) durch genetisches 'Engineering' eingebaut, um die Immunogenität dieses sonst subdominanten Epitops zu steigern. Durch Vakzinierung mit dem rekombinanten Impfstoff konnten erfolgreich kreuzneutralisierende Antikörper gegen HPV11 induziert werden. Diese Studie eröffnet neue Möglichkeiten das Wirkungsspektrum der HPV Vakzine zu erweitern, um noch wirkungsvoller die Entstehung von ano-genitalen Karzinomen zu verhindern.