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Diagnose-Verfahren

Zu Beginn jeder Diagnostik steht die ausführliche Anamnese. Diese Erhebung erfolgt im Rahmen eines Gespräches mit Ihrem Arzt, der Sie über frühere oder bestehende Erkrankungen (Krebs, chronische Entzündungen und Infektionen), Krebserkrankungen in der Familie, vorangegangene Therapien befragt. Eine ausführliche klinische Untersuchung (wie z.B. Abtasten der Lymphknotenstationen, Abhören der Lunge und des Herzens etc.) ergänzt die Diagnostik.

Darüber hinaus stehen zur genauen Abklärung eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden zur Verfügung: Verschiedenste Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren geben Informationen über Art und Ausbreitung der Erkrankung.

Ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor handelt, kann nur durch die histopathologische Diagnostik (die Untersuchung des Gewebes) festgestellt werden. Liegt ein Tumor vor, ist die Klassifikation, also die Bestimmung der Ausbreitung, notwendig.

Im Rahmen der Therapie kommen mehrere Untersuchungen zur Verlaufskontrolle zum Einsatz.

 

Beratungsstellen

Psychologische Hilfe - für PatientInnen wie für Angehörige - ist eine wichtige Unterstützung im Verlauf einer Krebserkrankung. Ob Langzeittherapie, Krisenintervention oder ein einfaches Beratungsgespräch - die Österreichische Krebshilfe weiß um die psychische Belastung bei Krebserkankungen und um die bedeutende Rolle einer psychologischen Begleitung. Wir sind dazu da, um Sie aufzufangen, Ihnen zuzuhören und Sie zu unterstützen. Unsere Berater sind psychoonkologisch erfahrene klinische und GesundheitspsychologInnen, bitte nehmen Sie Kontakt zur regionalen Beratungsstelle in Ihrer Nähe auf!