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Tabakrauch wird durch Inhalation in die Lunge aufgenommen und enthält neben Nikotin und Kohlenmonoxid eine Vielzahl von krebserregenden Substanzen wie: Benzpyrene, Benzol, Schwermetalle (Cadmium, Arsen, etc.) und Nitrosamine, die in der Lunge direkt, aber auch in anderen Organen wie in der Blase, Lunge, Kehlkopf, Speiseröhre, Mundhöhle, Rachen, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Niere, Brust ihre Zell-schädigende Wirkung entfalten können.

Rauchen stellt zweifelsfrei die wichtigste Ursache für Lungenkrebs dar. Weltweit sind 30 % aller Krebstodesfälle auf Tabakkonsum zurückzuführen, wobei der Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs am eindeutigsten dokumentiert ist.

Das Krebsrisiko ist umso höher, je früher mit dem Rauchen begonnen wurde und je mehr Zigaretten geraucht wurden. Im Vergleich zu Personen, die das Rauchen beibehalten haben, ist bei entwöhnten ehemaligen (auch langjährigen) Rauchern, das Krebssterblichkeitsrisiko deutlich niedriger. 

Risiko Passivrauch

Zahlreiche Studien haben dokumentiert, dass auch beim unfreiwilligen Einatmen von Zigarettenrauch, Konsumation von "second hand smoke" eine Gesundheitsgefährdung besteht. Durch Passivrauchen, gelangen krebserregende Substanzen in die Atemwege. Die WHO schätzt, dass 10 % der Lungenkarzinome von Nichtrauchern auf Passivrauchen zurückzuführen sind.

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Hilfe und Tipps gibt es im kostenlosen "Ratgeber für einen erfolgreichen Rauch-Stopp".

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Don't smoke


Die Zahlen und Fakten sprechen eindeutig für ein Leben ohne Rauch: In Österreich sterben rund 10.000 Menschen jährlich und im Durchschnitt um 10 Jahre früher an den Folgen des Rauchens. Tabakkonsum verursacht unter anderem mehr als 15 verschiedene Krebsarten, zerstört die Lunge und ist maßgeblich an Herz- und  Gefäßerkrankungen sowie vermehrt an Entzündungen und Infektionen beteiligt.

Rauchen ist für ein Drittel aller Krebserkrankungen verantwortlich – das sind jährlich 13.000 Neuerkrankungen. Ein Drittel davon fällt auf Lungenkrebs. 2015 erkrankten 1.904 Frauen an Lungenkrebs. Lungenkrebs ist somit nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bei Männern ist diese Zahl mit 2.956 Fällen noch höher. Während die Neuerkrankungen bei den Männern auf hohem Niveau gleich bleiben, hat sich die Zahl bei Frauen in den letzten 20 Jahren beinahe verdoppelt.

Es spricht also alles für ein rauchfreies Leben.