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KrebsentstehungUniv.Prof. Dr. Michael Micksche

Was ist Krebs?

Krebs ist die Bezeichnung für eine Erkrankung, die durch ungebremste Zellvermehrung, bösartige Gewebsneubildung und Ausbreitung im Organismus gekennzeichnet ist.

Die Entstehung von Krebs ist ein komplexer Prozess, dem vielfältige ("multifaktorielle") Ursachen zugrunde liegen. Krebs wird als Erkrankung des Erbmaterials von Zellen angesehen.

Krebserregende Stoffe (Kanzerogene) können, wenn "Reperaturmechanismen" des Körpers ausgeschaltet oder ineffektiv sind, bleibende Schäden am Erbmaterial verursachen. So entstehen Zellen mit genetischen Veränderungen (Mutationen), die dann bei Zellteilung auf Tochterzellen weitergegeben werden.  Diese Veränderungen bewirken eine Aktivierung von Krebsgenen (Onkogene) und gleichzeitig ein Abschalten der "Suppressorgene". Die Folge ist unkontrollierter Zell-Wachstum und -Vermehrung.

Der Faktor Zeit spielt bei der Krebsentstehung eine wesentliche Rolle. Die Tatsache, dass Krebserkrankungen mit zunehmenden Alter gehäuft auftreten, kann dadurch erklärt werden, dass es oft Jahre dauert, bis die zahlreichen Mutationen zu einer Entartung von Zellen und schließlich zu einer Krebserkrankung führen.

Man unterscheidet


- Gutartige (benigne) Tumore
- Bösartige (maligne) Tumore (Krebsgeschwulste)