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Be Smart! Don't Start. / Pressemappe 

Wettbewerb der Österreichischen Krebshilfe motiviert Jugendliche zum Nichtrauchen

Die alarmierende Zunahme jugendlicher Raucher in Österreich erfordert neue Maßnahmen, um gesundheitsschädigende Auswirkungen abzuwenden und eine Trendwende zum Nichtrauchen einzuleiten. Für diese Trendwende veranstaltete die Österreichische Krebshilfe bereits zum vierten Mal den Wettbewerb „Be Smart! Don´t Start.“, der Jugendliche erfolgreich zum Nichtrauchen motiviert. Laut letztem Mikrozensus (1998) gibt es eine drastische Zunahme jugendlicher Raucher: Bereits 26 % der 15jährigen Mädchen und 20% der gleichaltrigen Burschen rauchen täglich und 36 % der Mädchen und 30 % der Burschen zumindest wöchentlich. “Wenn die bisherige Entwicklung zu immer jüngeren Rauchern weitergeht, steht uns eine katastrophale Zunahme von Herzinfarkten, Lungenkrebs und anderen Raucherschäden bevor. Sie ließe sich noch verhindern, wenn die Jugendlichen selbst eine Trendwende zum Nichtrauchen einleiten. Und dabei wollen wir helfen”, sagt der Präsident der Österreichischen Krebshilfe, Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda. Wettbewerb 2002: Für Kids ab 11 und Teens bis 17 Jahre Der europaweit in 13 Ländern durchgeführte Jugend-Nichtraucherwettbewerb „Be Smart! Don’t Start.“ wurde bereits zum vierten Mal von der Österreichischen Krebshilfe ausgeschrieben. Waren bisher die 7. und 8. Schulstufe aufgerufen, während des Wettbewerbs rauchfrei zu bleiben, so wurden heuer in Österreich erstmals Schulklassen ab der 5. Schulstufe zur Wettbewerbsteilnahme eingeladen. „Wir wissen, dass die Jugendlichen immer früher zu Rauchen beginnen. Aus diesem Grund sprechen wir nun SchülerInnen schon ab der 5. Schulstufe an“, erläutert Sevelda. „Damit werden Raucherkarrieren so früh als möglich verhindert und bereits rauchende Jugendliche motiviert, den Griff zur Zigarette sein zu lassen“. „Be Smart! Don´t Start.“: 20 % der Raucher wurden Nichtraucher. Die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs sprechen für sich: 1/5 der rund 3.000 TeilnehmerInnen waren zu Beginn von „Be smart! Don’t start.“ Raucher. 20 % dieser Jugendlichen wurden innerhalb der 4 Wettbewerbsmonate rauchfrei. „Durch die regelmäßige Auseinandersetzung mit den Gefahren des Tabakkonsums konnten wir die Kids in relativ kurzer Zeit zum Nichtrauchen motivieren“ meint Sevelda. „Würde man dieses Ergebnis auf den Mikrozensus umlegen, hätten wir eine wesentlich geringere Raucherquote unter Österreichs Jugendlichen. Es sind daher alle Schulen und Bildungseinrichtungen gefordert, an ‚Be smart! Don’t start.’ 2003 aktiv teilzunehmen!“ appelliert Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda. Start dafür ist im Wintersemester 2002/2003. Neue Wettbewerbs-Homepage www.besmart.at Erstmals machte sich die Österreichische Krebshilfe das junge Medium Internet für den Wettbewerb zu Nutze: Neben den Informationen für die Teilnehmerklassen gab es für die Betreuung und Begleitung während des Wettbewerbes spezifische Unterlagen für Schulärzte und LehrerInnen zum Download. Wertvolle Tipps zum Nichtrauchen, interessante Links und die Präsentation verschiedener Nichtraucher-Projekte ergänzen die Homepage. Die Kommunikation zu den Teilnehmerklassen erfolgte per Mail-Newsletter. „Das Konzept ‘Be Smart! Don´t Start.’ online durchzuführen, ging auf: Überwältigendes Engagement der Kids und positives Feedback seitens der LehrerInnen und Schulärzte bestätigen den Relaunch des Wettbewerbes“, freut sich Doris Sommer, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe. Siegerklasse zu Gast bei „Tom Turbo“ und „Vera“. Das Engagement und Durchhaltevermögen der Jugendlichen belohnt die Österreichische Krebshilfe mit attraktiven Preisen: Die zwei besten jungen Nichtraucher-Klassen (5. - 6. Schulstufe) gewinnen zwei Drehtage bei „Tom Turbo“ und agieren als Darsteller der Folge „Der Waldmensch“. Ermöglicht wurde dieser Hauptpreis durch die Unterstützung des Kinder- und Jugendbuchschriftstellers sowie TV-Stars Thomas Brezina: „Es ist mir ein großes persönliches Anliegen, die Kinder vom Nichtrauchen zu überzeugen. Ich möchte den Kids mitteilen, dass ich selbst auch nie geraucht habe und trotzdem aus mir etwas geworden ist“, erläutert Brezina seine Ambitionen, die Initiative der Österreichischen Krebshilfe zu unterstützen. Die drei besten älteren Nichtraucher-Klassen (ab der 7. Schulstufe) gewinnen neben einem Empfang mit Gesundheitsstadträtin Dr. Pittermann im Wiener Prater einen Auftritt bei „Vera“ am 20. Juni. „Unsere Wettbewerbs-Teilnehmer sind auch für erwachsene Smoker ein Vorbild. Und vielleicht können die Kids mit ihrem Nikotinverzicht auch weitere Raucher zum Aufhören bewegen“, hofft Doris Sommer.