Unterleibskrebs

Eierstockkrebs, Gebärmutterkörperkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Schamlippen- und Scheidenkrebs, Sarkome der Gebärmutter, Keimzelltumor und Keimstrangtumor des Eierstockes und Tumoren des Mutterkuchens gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Vorsorge (z. B. die HPV-Impfung) und Früherkennung spielen bei den meisten gynäkologischen Krebsarten eine wichtige Rolle, ebenso das Bewusstsein für Risikofaktoren (erbliche Vorbelastung, Lebensstilfaktoren etc.).

2019 wurde der 20. September als „Welttag der gynäkologischen Onkologie“ durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Europäische Parlament, die Europäische Gesellschaft für gynäkologische Onkologie (ESGO) und dem Europäischen Netzwerk für gynäkologische Selbsthilfegruppen (ENGAGe) etabliert. Dadurch bekommt das Thema »Unterleibskrebs « endlich jene Aufmerksamkeit, die der häufigen Krebserkrankung bei Frauen zukommt.

In Österreich wird der „Welttages der gynäkologischen Onkologie“ durch die Österreichische Krebshilfe und die AGO (Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie) jedes Jahr rund um den 20. September öffentlich thematisiert. Dazu wurde auch ein eigenes Logo kreiert, eine Informationsbroschüre erarbeitet und eine geschlossenen Facebook-Gruppe "Unterleibskrebs Österreich" ins Leben gerufen. 


    Unterleibskrebs Österreich

    Hintergrund-Info

    Die Verschmelzung des »Pink Ribbon« (für Brustkrebs) und des »Petrol Ribbon« (für Unterleibskrebs) wurde von der AGO und der Krebshilfe bewusst gewählt, um deutlich zu machen, dass es einen Zusammenhang zwischen Eierstockkrebs und Brustkrebs (BRCA-1, BRCA-2 Mutation) gibt und gynäkologische Krebsvorsorge und Früherkennung für Frauen »oberhalb« und »unterhalb« der Gürtellinie stattfinden sollte.