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Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Kampagnen der Krebshilfe im Jahr 2012.


Darmkrebsvorsorge

Keine Ausreden mehr: Aus Liebe zum Leben.

In Österreich erkranken jährlich rund 4.600 Menschen an Darmkrebs, jeder 2. Mensch verstirbt leider. Dabei würde die Darmspiegelung im wahrsten Sinn des Wortes eine VORSORGE darstellen. "Das Ziel dieser Untersuchung ist nicht, Darmkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen sondern in der Entstehung zu VERMEIDEN," so Univ.Doz.Dr. Werner Weiss, unermüdlicher Darmkrebsvorsorge-Experte und Aktivist. Umfragen ergaben Gründe ("Ausreden"?), warum diese Untersuchung nicht wahrgenommen wird.

Die Österreichische Krebshilfe startete daher auch 2012 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger die Informationskampagne zur Darmkrebsvorsorge, die dankenswerterweise von KRONE GESUND und ORF Bewußt gesund unterstützt wurde.


Ab 29.2. bis Anfang April werden in ORF 2 zur prime time und zielgruppen-orientiert 3 Krebshilfe-TV-Spots zum Einsatz gebracht. Ebenso eine Reihe von wichtigen redaktionellen Beiträgen in "Bewusst gesund", "Frühlingszeit", "Österreich heute", "Stöckl" etc.

Ebenso redaktionelle Beiträge in der Kronen Zeitung und Ärzte Krone. Im März werden jeden Samstag redaktionelle Beiträge zum Thema Darmkrebsvorsorge und der Wichtigkeit der Koloskopie erscheinen (jeweils am Wochenende). Die neue Broschüre „Darmkrebsvorsorge“ mit der Auflistung aller Stellen mit „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ wird mehrfach beworben und ergeht an alle ÄrztInnen Österreichs.

Pressekonferenz zum Start der Kampagne am 29.2.2012 um 18.00 Uhr im Hotel Sacher. ÖGGH, Krebshilfe, Helmuth Lohner und BM Stöger.

Die Broschüren "Darmkrebsvorsorge" und "Darmkrebs" wurden in Kooperation mit der ÖGGH neu aufgelegt. Hauptverband der Sozialversicherungsträger informiert alle Vertragsärzte und die Bevölkerung über die Wichtigkeit der Koloskopie und das „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“. Die Telefon-Service-Line des Hauptverbandes informiert AKTIV AnruferInnen über die Koloskopie und nimmt Bestellungen für die Krebshilfe-Broschüre entgegen und/oder informiert am Telefon über endoskopierende Stellen in ganz Österreich.

Die Österreichische Krebshilfe, Österreichs Gastroenterologen, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und das Bundes- ministerium für Gesundheit sind sich einig: Frauen und Männer sollten ab dem 50. Lebensjahr alle 7-10 Jahre eine Darmspiegelung machen lassen.
Ebenso einig ist man sich auf Europäischer Ebene („European Guidelines for Quality Assurance in Colorectal Cancer Screening and Diagnosis“ und die „European Partnership Action Against Colorectal Cancer”):

Jedes EU-Land verpflichtet sich:

  • die qualitätsgesicherten Vorsorge-Koloskopie zu empfehlen
  • Vorsorge-Kampagnen durchzuführen, um das Bewusstsein für die Koloskopie zu stärken, dadurch Leben zu retten und gleichzeitig Geld zu sparen (Steigerung der Inanspruchnahme der Koloskopie um 1% senkt die Mortalität um 3%, eine Chemotherapie verursacht 340fache Kosten gegenüber der Vorsorge-Koloskopie)
  • die Bedeutung eines gesunden Lebensstils zu unterstreichen
Darmkrebsvorsorge-Experte Univ.Doz.Dr. Werner Weiss, Präsident der ÖGGH Prof.Dr. Peter Knoflach, Helmuth Lohner, Bundesminister Alois Stöger, Krebshilfe-Präsident Prof.Dr. Paul Sevelda, Sacher-Direktor Heilmann.

25 Jahre Sonne ohne Reue

Anlässlich des 25 Jahr Jubiläums der Kampagne "Sonne ohne Reue" luden die Österreichische Krebshilfe und die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie am 18.06.2012 VertreterInnen der Presse, politische MeinungsträgerInnen und UnterstützerInnen der Aktion "Sonne ohne Reue" im sommerlichen Rahmen des Innenhofes eines Wiener Design-Hotels zum Brunch. Zahlreiche BesucherInnen (u.a. Christine Marek, Maria Rauch Kallat, Andrea Kdolsky, Andrea Händler, Nicole Beutler, Amina Dagi, Uschi Fellner, Josef Probst) informierten sich dabei über den "richtigen" Sonnenschutz. Es wurden die bisherigen Meilensteine der erfolgreichen Aktion gewürdigt und ein Ausblick auf die möglichen Schwerpunkte der nächsten Jahre getätigt.


Mit gutem Beispiel voran!

Auf Einladung von Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer fand heute ein Hautkrebs-Screening im Österreichischen Parlament statt. Dabei konnten Abgeordnete und ParlamentsmitarbeiterInnen ihre Haut von Dermatologen auf verdächtige Veränderungen kontrollieren lassen.

Es begann vor genau 25 Jahren: Als gemeinsame Initiative der Österreichischen Krebshilfe und der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie wurde die Aktion "Sonne ohne Reue" ins Leben gerufen. Ziel war es damals − und ist es heute noch − über den verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne und über Melanom–Früherkennung zu informieren.

Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger, die Minister Rudolf Hundstorfer und Alois Stöger und Ministerin Doris Bures sowie die GesundheitssprecherInnen der im Parlament vertretenen Parteien, viele Abgeordnete und MitarbeiterInnen nahmen diese Gelegenheit wahr und gingen mit gutem Beispiel voran und nahmen am heutigen Hautkrebs-Screening teil.

Die Österreichische Krebshilfe dankt Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer und allen Abgeordneten für die großartige Unterstützung und besonders den drei DermatologInnen Univ. Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ. Prof. Dr. Michael Binder und OA Dr. Ulrike Just (Med. Uni. Wien).

v.l.n.r.: Bundeskanzler Werner Faymann, Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger (Österr. Ges. f. Dermatologie), Doris Kiefhaber (Österr. Krebshilfe)

20 Jahre Pink Ribbon